Call for Concepts

Lehre innovativ

Prämierung der Gewinner des Call for Concepts „Lehre innovativ: Umgang mit Heterogenität“ durch Claudia Wendt und zwei studentische Vertreter der Jury (Carlo Reifgerste; Johanna Starke):

Der Fokus der Ausschreibung lag auf innovativen Lehrkonzepten unter besonderer Berücksichtigung des Umgangs mit Heterogenität. Die Ausschreibung lief vom 22. Oktober 2012 bis 25. November 2012. Insgesamt wurden 10 Konzepte eingereicht. Aus diesen wurden jene drei ausgewählt und prämiert, die einen besonders innovativen Charakter und positiven Umgang mit Heterogenität aufweisen. Besonderes Augenmerk bei der Auswahl der Konzepte wurde neben dem Neuigkeitswert, auch auf die Möglichkeit der Implementierung und deren Transfergehalt gelegt.

Die Konzepte wurden von einer fünfköpfigen Jury bewertet. Diese setzte sich aus folgenden Personen zusammen: 

  • Prof. Dr. Franziska Scheffler, Prorektorin für Studium und Lehre
  • Juniorprofessor Dr. Markus Hauser,
  • Carlo Reifgerste (Studentischer Vertreter/ StuRa)
  • Johanna Starke (Studentische Vertreterin/ StuRa)
  • Claudia Wendt (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Hochschulprofessionalisierung fokus:LEHRE)

Alle drei Konzepte betonen besonders die Stärken und Chancen von Heterogenität in der Studierendenschaft.

Gewinnerkonzepte

Projekt: Professionspraktische Studien des Bachelorstudiengangs „Berufsbildung- & Profilökonomische & technische Bildung“ (Frau PD Dr. Kerstin Dietzel & Frau Astrid Ilgenstein):

  • Heterogenität der Studierenden und deren unterschiedliche Erfahrungslevel (insbesondere Berufserfahrung) werden berücksichtigt und diese Stärke in Doppelfunktion als Lernende und als Mentor genutzt.
  • Dabei sollen sowohl die Erfahrungen innerhalb der Berufsrolle als auch der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgetauscht werden.
  • Als ein Praktikumsvorbereitendes Seminar wird die Möglichkeit genutzt mögliche zukünftige Arbeitsumfelder vorzustellen, in dem diese besucht werden als auch eine Vorstellung

 

Projekt: Exploratives und interaktives Lernen (Frau Janet Siegmund und Herr Norbert Siegmund)

  • Heterogenität in Gruppenzusammensetzung wird zur Nutzung unterschiedlicher Kompetenzen als Gewinn gesehen; gilt als Anregung, überfachliche soziale Kompetenzen zu entwickeln und anzuwenden
  • Konzept arbeitet mit dem Einsatz von vielfältigen, bedarfsorientierenden Lehrverfahren
  • Kurskonzept beinhaltet Auflockerung zwischen den Formaten Vorlesung und Übung

 

Projekt: Lehrkonzept „Überfachliche Kompetenzentwicklung heterogener Studierendenschaft (ÜFaKo)“ (Frau Dr. Sonja Schmicker)

  • Konzept zielt darauf ab, überfachliche Kompetenzen zu entwickeln, durch Nutzen der unterschiedlichen Expertise der Studiengänge und fakultätsübergreifende Einbeziehung von Studierenden
  • Individuelle Anpassung von einzelnen Erfahrungs- & Wissenshintergründen durch das Nutzen von bedarfsorientierten Inhalten und Verfahren.
  • Stetige Anpassung der an den Bedürfnissen ausgerichteten Methoden ist im Projektplan integriert;  individuelle Lernerfahrungen und Lernfortschritte fließen in die Ausgestaltung der Veranstaltung ein
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